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9. April 2000

Marrakech

Am Morgen kommt der Schaffner und gibt uns unsere Tickets zurück. Trés bien.

In Marrakech sind die Guides zum Glück nicht so aufdringlich. Diesmal siegt meine Stimme und wir laufen in die Altstadt.

Lucy und Eugene

Uns kommen Eselgespanne entgegen. Einer winkt mir, als ich ihn mit der Kamera aufs Korn nehme.

Salamaleikum!

Nicht nur einer!

Bon jour!

Herrenlose Hunde zieren schlafend den Straßenrand.

Durch nichts von Mittagsschlaf abzubringen.

In der Medina, wo die billigen Hotels sind läßt sich Andrew wiedermal auf eine "Guide" ein, obwohl wir einen guten Stadtplan haben, auf dem alle Hotels eingezeichnet sind. Das Hotel Afric aus dem Führer ist aber doch nicht so einladend aus, also gehen Andrew und Eugene noch mal auf Suche, während Lucy et moins auf das Gepäck aufpassen. Sie finden was besseres, heißt Hotel Provence und wir nehmen zwei Doppelzimmer zu je 80 DH. Duschen, danach wollen wir zusammen zum Souk (Markt) gehen. Die anderen gehen raus, ich hole noch meinen Foto, schließe das Zimmer ab und die anderen sind weg. Ich kann sie nirgends finden, laufe ein bißchen draußen rum. Als ich sie nach 10 Minuten immer noch nirgends finden kann, entschließe ich mich, mit meinem Dumont- Kunstreiseführer alleine auf Tour zu gehen. Im Souk sind einige Motive, die ich auf meinen Film banne.

Durstig?

Ein Gechichtenerzähler:

Eine Färberei:

An der Moschee steht: "Moslems only". Also nur ein Foto von außen.

Dieser Junge Mann war dann doch zu jung, um Geld für ein Foto zu verlangen.

Ein marrokanischer OBI:

Von einem Friedhof werde ich wieder verscheucht. Dann komm ich an einer Kashbah vorbei (Festung/Palast), vor der Touribusse stehen. Sieht trotzdem sehr geschlossen aus. Gegenüber ist ein Palast, an dem Öffnungszeiten angeschlagen sind. Doch leider halten die hier gerade eine ausgedehnte Siesta.

14.00Uhr.

Zurück im Hotel: Die anderen sind noch nicht da. Also gehe ich auf den Markt, um ein paar Gestalten zu fotografieren. Leider funktioniert der Autofokus meiner Nikon nicht zufriedenstellend, ich kann also nicht aus Bauchhöhe fotografieren.

Parks gibt es hier auch:

16.00 Uhr

Hotel: nach etwas Wartezeit taucht Andrew auf. Sie waren auf dem Dach, als ich sie nicht finden konnte. Da gab es halt ein kleines Sprachproblem. Andrew war inzwischen in dem Nouvelle Ville auf der Suche nach Autovermietungen. Fündig wurde er. Das ganze hat nur einen Haken: Heute ist Sonntag, sie hatten natürlich alle geschlossen.

Abends gehen wir zusammen auf den Maktplatz und lassen uns mir Hennatatoos verziehren.

Andrew

Danach setzen wir vier uns in ein Café, ich erzähle die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten (A brewster, a cat, a dog and a donky are founding a band), Andrew irgendeine andere.

23.00Uhr

schlafen.

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© Rafael Bräg

seit 16. Juli 2002: